Ausstellung „FRIEDENSKLIMA! 17 Ziele für Gerechtigkeit und Frieden“ auf der BUGA23

Der Förderverein für Frieden, Abrüstung und internationale Zusammenarbeit, kurz Förderverein Frieden präsentiert auf der Bundesgartenschau 2023 (BUGA) vom 14. April bis 8. Oktober 2023 in Mannheim die Ausstellung mit dem Titel „FRIEDENSKLIMA! 17 Ziele für Gerechtigkeit und Frieden“. Sie beschreibt, was es mit den 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDG) der Vereinten Nationen auf sich hat.

Die 17 SDGs wurden mit der „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ beim UN-Gipfel in New York von 193 Staaten am 25. September 2015 verabschiedet. Die Agenda 2030 ist das erste internationale Abkommen, bei dem die Armutsbekämpfung und die ökonomische, ökologische und soziale Entwicklung verknüpft werden. Gleichzeitig soll sie den Frieden fördern und den Menschen ein Leben in Würde, in einer intakten Umwelt und in Freiheit ermöglichen.

FRIEDENSKLIMA! umfasst Stelen (Säulen im Format 1×2 Meter) und Würfel (1×1 Meter) und weitere Elemente (auch zum Mitmachen). Die Stelentexte erklären die SDGs und welche Maßnahmen ergriffen wurden, um sie SDGs zu erreichen. Was die und der Einzelne dazu beitragen können, wird ebenfalls angesprochen.

SDG Nummer 16: Frieden, Gerechtigkeit, starke Institutionen

Das wichtigste Nachhaltigkeitsziel ist für uns das SDG 16 aus folgenden Gründen. Frieden kann nicht durch den Einsatz von Waffen und Militär erreicht werden. Der Versuch, durch Abschreckung und Rüstung den Frieden zu sichern, funktioniert nicht. Es klappt allenfalls eine Weile und selbst dann werden Ressourcen verschwendet. Diese fehlen, um Menschen vor Hunger und tödlichen Krankheiten zu schützen.

Wichtig sind stattdessen Gespräche, Diplomatie, Verhandlungen, vertrauensbildende Maßnahmen und Abrüstungsvereinbarungen. Was das konkret heißt, wird von den Referierenden unserer Veranstaltungen dargestellt.

Veranstaltungen

Flankierend zur Ausstellung und den Aktivitäten dort gibt es zahlreiche Vorträge im BUGA Campuspavillon (siehe Termine), von denen mehrere auch außerhalb der BUGA stattfinden.

Fragen und Antworten

Mit einem Klick auf das Kreuz werden die Antworten angezeigt.

Wo genau befindet sich die Ausstellung?

FRIEDENSKLIMA hat die Nummer 65 und ist im östlichen Teil des Spinelli-Parks neben dem Aussichtsturm. In der Nähe ist der SDG-Garten Nr. 6 „Sauberes Wasser und Sanitätseinrichtungen und der SDG-Garten Nr. 16 „Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen; siehe die BUGA-Übersichtskarte.

Was bedeutet es, dass die Ausstellung auf einer Konversionsfläche gezeigt wird, also auf einem Gelände, das vorher für das Militär und nun für zivile Zwecke verwendet wird?

Der nördliche Teil der BUGA – der Spinelli-Park – befindet sich großteils auf dem Gelände der früheren Spinelli-Kaserne. Sie war eine von mehreren Kasernen der US-Armee, die inzwischen zivil genutzt werden. Allerdings wird die Coleman-Kaserne im Mannheimer Norden weiterhin von der US-Armee blockiert. Die Friedensbewegung fordert auch diese zu schließen, um sie für zivile Zwecke wie die Nachhaltigkeit und vor allem für den Klima- und Umweltschutz zu nutzen.

Wie wird die Ausstellung finanziert?

Der gemeinnützige Förderverein für Frieden, Abrüstung und internationale Zusammenarbeit e. V. hat Spenden und Fördermittel von verschiedenen Förderinstitutionen und von Friedensorganisationen sowie Privatpersonen bekommen und freut sich über weitere Spenden. Diese sind übrigens von der Steuer absetzbar.

Wer hat die Ausstellung erstellt und ist Urheber?

FRIEDENSKLIMA! wurde als Kooperationsprojekt von Friedensregion Bodensee e.V. und friedens räumen Lindau/pax christi Augsburg entwickelt. Träger und Rechteinhaber ist die Lokale Agenda der Stadt Lindau (Ansprechpartner: Georg Speth georgspeth@t-online.de)
Kontakt für Leihgabe und Reproduktion: Friedensregion Bodensee e. V. (Ansprechpartner: Frieder Fahrbach, frbfahrbach@aol.com)