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20 | 08 | 2017
Mannheim ohne Militär
Militäreinrichtungen in Mannheim, Heidelberg und Umgebung PDF Drucken
Donnerstag, den 29. April 2010 um 14:28 Uhr

Die Kasernen und sonstigen Einrichtungen der US-Armee spielen in Mannheim eine große Rolle. Das geht schon alleine aus der folgenden Auflistung von Überschriften der einschlägigen Zeitungsartikel hervor. Großteils handelt es sich um Artikel aus dem Mannheimer Morgen (MM) oder seinen Regionalausgaben wie u. a. dem Südhessen Morgen oder der Schwetzinger Zeitung. Berücksichtigt sind Artikel, die ab Mitte Juli 2008 bis heute (2010) erschienen sind.
Überschriften, die vor Mitte Juli 2008 erschienen sind, werden auf einer eigenen Seite angezeigt.

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US-Hubschrauber und Terror PDF Drucken
Mittwoch, den 07. April 2010 um 22:39 Uhr

Die US-Hubschrauber, die im Mannheimer Norden die Anwohner um die Coleman Barracks durch Lärm terrorisieren, bringen in Bagdad die Bewohner um

Ein von der Bordkamera eines Apache-Kampfhubschrauber aufgenommenes Video zeigt, wie US-Soldaten ein Masaker an Zivilisten verüben und ihr mörderisches Tun mit hämische Bemerkungen kommentieren. Das Video zeigt laut Bericht auf stern.de wie 12 Zivilisten - darunter zwei Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuts von den Soldaten kaltblütig umgebracht wurden. zum stern.de-Bericht "Los lass uns schießen".

In der Coleman-Kaserne werden Hubschrauber für die Kriege in Afghanistan und im Irak gewartet und ihre Piloten trainieren über Mannheim Kampfeinsätze, oder mit anderen Worten, wie man Menschen umbringt. Den Lärm, den die Helis verursachen stört so manchen. Das ein Beschwerdetelefon und eine Lärmkommission eingerichtet wurde versuchen Lokalpolitiker als angeblichen Erfolg zu verkaufen. Trotzdem geht der Terror über Mannheim und im Irak und in Afghanistan weiter. Von den wenigsten Lokalpolitikern wird das kritisiert und manche meinen sogar sie müssten die US-Armee vom Abzug aus Mannheim abhalten.

 
Militäreinrichtungen prägen Mannheim und Heidelberg PDF Drucken
Mittwoch, den 07. April 2010 um 20:27 Uhr

Die Kasernen und sonstigen Einrichtungen der US-Armee spielen in Mannheim eine große Rolle. Das geht schon alleine aus der folgenden Auflistung von Überschriften der einschlägigen Zeitungsartikel hervor.

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Hubschrauber der US Army bei Lampertheim abgestürzt PDF Drucken
Samstag, den 20. Februar 2010 um 01:06 Uhr

"Das war nahe an einer Katastrophe"

Unter dieser Überschrift berichtet die Rhein-Neckar-Zeitung am 5. Feb. 2010 vom Absturz eines Black-Hawk-Hubschraubers, bei dem am Tag davor drei US-Soldaten getötet wurden. Der Heli stürzte nur 400 Meter von der Autobahn ab und ging in Flammen auf, so dass die RNZ-Headline völlig berechtigt ist. Wie aus der RNZ-Karte deutlich wird, sind auch die Gemeinden Bürstadt, Lorsch und Lampertheim nur in  geringem Abstand zur Absturzstelle.

Der Heli war auf dem Weg zur Coleman-Kaserne im Mannheimer Norden, der mit 218 Hektar größten US-Kaserne in Mannheim. Neben dem darin befindlichen Flugplatz dem Coleman Army-Airfield befindet sich eine Hubschrauberreparaturwerft, die die größte derartige Einrichtung der US-Armee außerhalb der USA darstellt. Die Black-Hawks wie auch Chinook-Hubschrauber werden in der dichtbesiedelten Umgebung gewartet und steigen zu Übungsflügen auf. Das ist mit einer starken Lärmbelästigung für die Bevölkerung verbunden, die vor allem im Sommer schlimm ist, wenn die Maschinen erst bei Nacht starten und viele Menschen im Schlaf stören.

"Rüstung tötet - täglich!"

Auf traurige Weise bestätigte sich erneut, wie aktuell dieses Spruch aus den 1980er-Jahren immer noch ist. Damals sollte der Slogan vor allem auf die strukturelle Gewalt durch Rüstung hinweisen, weil diese gigantische Mittel denjenigen raubt, die aufgrund von Unterentwicklung und Hunger leiden und sterben. Die in den Coleman-Barracks stationierten Todesvögel sind auch in Afghanstan im Einsatz, wo sie zum Töten und Vernichten eingesetzt werden.

Das Friedensplenum setzt sich seit langem dafür ein, dass nach den Bundeswehr-Kasernen auch die US-Einrichtungen geschlossen werden. Der tödliche Hubschrauberabsturz ist dafür ein weiteres überzeugendes Argument.

Absturzstelle des Black Hawk-Hubschraubers der US Armee
 
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