Start Mannheim ohne Militär Ostermarsch 2015 Keine Waffen in die Coleman-Kaserne
28 | 05 | 2017
Ostermarsch 2015 Keine Waffen in die Coleman-Kaserne PDF Drucken
Mittwoch, den 11. Februar 2015 um 15:02 Uhr

Hubschrauber in der Coleman-KaserneOstermarsch 2015
Keine Waffen in die Coleman-Kaserne und auch nicht anderswo hin

Für die Freigabe der Kaserne im Mannheimer Norden wie versprochen - Für eine Politik, die auf Waffen und Rüstungsexporte verzichtet - Für Abrüstung und zivile Konfliktlösungen - Für Unterstützung und Aufnahme von Flüchtlingen

Ostermarsch 2015 Mannheim 4. April 2015

DFG-VK und Friedensplenum Mannheim veranstalten am Karsamstag 4. April 2015 im Rahmen der bundesweiten Ostermarsch-Friedensaktionen eine Kundgebung zuerst in der Stadtmitte (wahrscheinlich Paradeplatz 12 Uhr) und anschließend vor dem Haupttor der Coleman-Kaserne (wahrscheinlich 14.30 Uhr). Geplant ist eine Radtour von der Stadtmitte zur Kaserne.

Coleman-Kaserne HaupteingangHubschrauber in der Coleman-Kaserne 2006

Coleman-Kaserne mit Gebäuden

Im Januar teilte die US-Armee mit, dass sie die Coleman-Kaserne nicht wie versprochen im Februar 2015 räumen werde. (Siehe unsere Stellungnahme) Diese Nachricht ist für alle ein Schock, die sich dafür eingesetzt haben, dass US-Armee Mannheim nicht für ihre Kriegseinsätze benutzt. Es ist auch eine bittere Ernüchterung für diejenigen, die sich an den Überlegungen und Planungen zur Konversion der Kaserne eingesetzt haben. Sie mussten erkennen, dass militärische Planungen zivile Absichten beiseite schieben.

Ob die Remilitarisierung des Mannheimer Nordens mit dem Ukraine-Krieg zusammenhängt, lässt sich nicht eindeutig beantworten. Offensichtlich ist allerdings, dass die Beibehaltung einer Politik brandgefährlich ist und für viele Menschen den Tod gebracht hat, die auf einem immer weiter nach Osten verschobenen und ständig aufgerüsteten NATO basiert. Die Friedensbewegung hat seit Jahren davor gewarnt, dass eine derartige Politik von Russland nicht akzeptiert werden wird. Sie stärkt dort diejenigen, die nicht nur mit dem Einsatz von Waffen drohen, sondern das (wie auch der Westen) auch tatsächlich tun. Die Bevölkerungen bezahlen für eine derartige Politik mit dem Tod. Notwendig sind Waffenstillstand, Entwaffnung und Abrüstung und ein Sicherheitssystem, das die Sicherheitsbedürfnisse der Polen, Balten, Russen und aller anderen Osteuropäer gleichermaßen berücksichtigt.

Weitere Einzelheiten werden in den nächsten Wochen bekannt gegeben.