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28 | 05 | 2017
MANNHEIM SAGT JA! PDF Drucken
Dienstag, den 30. Dezember 2014 um 21:13 Uhr

DFG-VK und Friedensplenum Mannheim bei der Demo Plakat MANNHEIM SAGT JA!MANNHEIM SAGT JA! FLÜCHTLINGE WILLKOMMEN

FÜR VIELFALT STATT HASS UND ANGST!

12.000 Menschen demonstrierten am 17. Januar 2015 für dieses Motto

Auch die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und das Friedensplenum Mannheim haben zu dieser Aktion aufgerufen und dafür geworben. Wir haben dabei auf wesentliche Ursachen für Fluchtbewegungen hingewiesen: Rüstungsexporte und Militäreinsätze.

DFG-VK und Friedensplenum Mannheim bei der Demo Rüstungsetat kürzen!Rüstungsexport sind eine wesentliche Ursache, dafür dass Menschen zu Flüchlingen werden
Grenzen öffnen für Menschen. Grenzen schließen für Waffen.

Bei dem eindrucksvollen Aktionstag am 17. Januar 2015 mit Demoparade, Kundgebung und Kulturfest haben sich über 12.000 Menschen und über 170 Guppen und Organisationen beteiligt. Mit einem solchen Echo und einem derart vielfältigen Zuspruch hatten selbst die größten Optimisten nicht gerechnet.

Fluchtursachen beseitigen: Rüstungsexporte verbieten

Wir waren bei der Demo und Kundgebung dabei und sind (quantitativ) gar nicht aufgefallen, weil das angesichts von 12.000 Menschen gar nicht möglich gewesen ist. Die bunte Demo und die kämpferischen, nachdenklichen, mahnenden, spirituellen und auch anrührenden Reden haben Mut und Motivation gefördert. Es wurde deutlich, dass es wichtig ist, auf die Straße zu gehen, um sich gegen Ausländerfeindlichkeit und gegen Rechts einzusetzen. Unsere Plakate fanden große Beachtung.

"Menschen werden nicht als Flüchtlinge geboren, sie werden dazu gemacht"

Diese Aussage des Aufrufs trifft den Nagel auf den Kopf. Die jetztige Bundesregierung (und alle davor) tragen mit ihrer Rüstungsexportpolitik und ihren Bundeswehreinsätzen dazu dabei, dass Menschen getötet, verletzt und vertrieben werden. Deshalb setzen wir uns für ein Rüstungsexportverbot ein und sind Mitglied der Kampagne Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel! Deren Motto ist brandaktuell: Grenzen öffnen für Menschen - Grenzen schließen für Waffen! Waffenexporte zu verbieten und zivile Konfliktlösung zu praktizieren ist auch ein wichitges Anliegen des sogenannten Friedenswinters 2014/2015 den wir am Tag der Menschenrechte (10. Dezember) durch usere Kundgebung und Demo in Mannheim unterstützt haben. Als DFG-VK und Friedensplenum Mannheim setzen wir uns dafür ein, dass die Bundesregierung nicht länger die Welt mit Gewehren von Heckler & Koch, Kriegsschiffen von ThyssenKrupp Marine, Jagdflugzeugen von Airbus Defence, Panzern von Krauss-Maffei und anderem Kriegsgerät von Rheinmetall Defence und Diehl überschwemmt.

Verantwortung übernehmen

Bundespräsident J. Gauck, Kanzlerin A. Merkel und andere Politiker_innen sagen, Deutschland müsse "Verantwortung übernehmen". Und sie meinen damit, dass die Bundeswehr im Ausland Krieg führen soll und dass noch mehr Waffen exportiert werden. Wirkliche Verantwortung heißt aber, dass Deutschland Flüchtlinge aufnehmen muss und die Ausgaben dafür aus dem Rüstungsetat genommen werden. Damit würden Länder wie etwa der Libanon unterstützt, die einen wesentlich höheren Anteil an Flüchtlingen aufgenommen haben als Deutschland.

Grußworte und Reden bei der Kundgebung

Durch Klick auf den Link kommt man zu den Redetexten.

- Silke Krebs, Staatsministerin verliest das Grußwort des Ministerpäs. von Ba-Wü, Winfried Kretschmann
- Gerhard Fontagnier für die Initiative MANNHEIM SAGT JA!
- Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim
- Ralph Hartmann und Karl Jung Dekane der ev. und kath. Kirche,
Talat Kamran, Mannheimer Institut für Integration und interreligiösen Dialog
- Ruhan Karakul ür die Alevitischen Gemeinden in Baden-Württemberg
- OB Dr. Peter Kurz verliest Grußwort des Landtagspräs. Guido Wolf
- Nina Aleric für den Migrationsbeirat der Stadt Mannheim
- Bettina Franke für die Save-Me-Flüchtlingskampagne

Medienecho war erfreulich groß.

Mannheim sagte "Ja" Über 12.000 Menschen demonstrieren mit "Mannheim sagt ja" für Toleranz und Vielfalt in Mannheim, metropolregion tv

Über 12.000 Menschen sagen „Ja!“, www.morgenweb.de

Mannheim sagt Ja: 12.000 Menschen demonstrieren für Vielfalt
MRN-News.de Metropolregion Rhein-Neckar News

Videos

Auf youtube gibt es mehrere Videos (suchen nach: mannheim sagt ja), die einen plastischen Eindruck von der tollen Athmosphäre vermitteln. Beispielhaft haben wir dieses Video von Philipp verlinkt.

 


So haben wir vorher für die Aktion geworben

Aus dem in der linken Spalte abgebildeten Flyer geht im Absatz AUFRUF hervor wofür es bei der Aktion geht und dass sie von der Initiative "Mannheim sagt Ja!" gestartet wurde. Außerdem wird das Spendenkonto genannt, damit die dabei entstehenden Kosten gedeckt werden können und das Asylcafé unterstützt werden kann. Außerdem sind die Musikerinnen und Musiker genannt die in der Capitol-Bühne auftreten. Und schließlich werden die Unterstützer genannt, die sich bis Silvester genannt haben.

Fluchtursachen beseitigen: Rüstungsexporte verbieten

"Menschen werden nicht als Flüchtlinge geboren, sie werden dazu gemacht", heißt es im Aufruf. Eine wichtige Rolle spielen dabei die aus Deutschland gelieferten Waffen mit denen Menschen getötet, verletzt und vertrieben werden. Deshalb setzen wir uns für ein Rüstungsexportverbot ein und sind Mitglied der Kampagne Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel! Ihr Motto bringt es auf den Punkt: Grenzen öffnen für Menschen - Grenzen schließen für Waffen! Alle Bundesregierungen der letzten Jahrzehnten sind dafür verantwortlich, dass die Welt mit Gewehren, Kriegsschiffen, Jagdflugzeugen, Panzern und anderem Kriegsgerät überschwemmt wird.

Verantwortung übernehmen

Bundespräsident J. Gauck und Politiker der Regierung sprechen sich dafür aus, dass Deutschland "Verantwortung übernehmen" müsse. Und sie meinen damit, dass die Bundeswehr im Ausland Krieg führen soll und Waffenexporte genehmigt werden. Wir wollen stattdessen, dass Deutschland Flüchtlinge aufnehmen soll und damit wirkliche Verantwortung übernimmt. Damit würden Länder wie etwa der Libanon unterstützt, die einen wesentlich höheren Anteil an Flüchtlingen aufgenommen haben als Deutschland. Das wäre wirkliche Verantwortung in bestem humanitärem Geist.

MANNHEIM SAGT JA! bekannt machen

Für die Aktion wird auf Facebook intensiv geworben. Dort gibt es aktuelle Informationen und die erfreuliche Nachricht, dass es bereits über 7.000 Zusagen gibt. Damit es tatsächlich mindestens so viele werden, ist es notwendig, für die Aktion zu werben, sei es durch "Teilen" auf Facebook, per Mail oder ganz klassisch durch Verteilen des Flyers und das Aufhängen des Plakats.

Redner_innen bei der Kundgebung,Alter Messplatz, ca. 15 Uhr

- Silke Krebs, Staatsministerin verliest das Grußwort des Ministerpäs. von Ba-Wü, Winfried Kretschmann
- Gerhard Fontagnier für die Initiative MANNHEIM SAGT JA!
- Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim
- Dekan Ralph Hartmann, Talat Kamran und
Schoschana Maitek-Drzevitzky (1. Vorsitzende Jüdische Gemeinde Mannheim) für das Mannheimer „Forum der Religionen“
- Ruhan Karakul ür die Alevitischen Gemeinden in Baden-Württemberg
- OB Dr. Peter Kurz verliest Grußwort des Landtagspräs. Guido Wolf
- Nina Aleric für den Migrationsbeirat der Stadt Mannheim
- Gisela Kerntke für die Save-Me-Flüchtlingskampagne

Special-Act auf der Kundgebungsbühne gegen 15:45 Uhr
CHE SUDAKA, die einstmals illegalen Immigranten, die 2002 in den Straßen Barcelonas begannen Musik zu machen und mittlerweile 1.500 erfolgreiche Konzerte hinter sich haben.
http://www.altefeuerwache.com/…/2015/j…/17/che_sudaka-2.html
Jeder der einen MANNHEIM-SAGT-JA-Button hat, kommt für nur 1 Euro damit auf die Party DISKO ESPERANTO am 17.1.2015 ab 23 Uhr in der Alten Feuerwache.

Medienberichte vor der Aktion

Tausende gehen am Samstag bei "Mannheim sagt Ja!" auf die Straße, Rhein-Neckar-Zeitung, 15.01.2015
bermuda.funk
Freies Radio Rhein-Neckar
Der Samstag der “gemeinsamen Ziele”; Rheinneckarblog, 14.01.2015
Mannheim: Ja zu Flüchtlingen, Neckarstadt-Blog
Tausende für „Mannheim sagt Ja!“, Mannheimer Morgen, 2.1.2015

Sondersendung im RNF
"Mannheim sagt Ja" - In einer Sondersendung dokumentiert RNF den Demonstrationszug und die wichtigsten Auszüge aus den Reden der Kundgebung.
Sendezeiten am kommenden Samstag:
19:30 / 22:30 Uhr und Sonntag 00:30 / 15:00 und 21:30 Uhr.
RNF ist frei empfangbar über Satellit, Kabel und IPTV.

Wo finde ich welche Informationen?

Alle Infos in PDF-Dateien:
www.masagtja.de/wp-content/uploads/2015/01/aufruf-und-kundgebung.pdf
www.masagtja.de/wp-content/uploads/2015/01/unterstuetzer.pdf
www.masagtja.de/wp-content/uploads/2015/01/capitol-programm.pdf
www.masagtja.de/wp-content/uploads/2015/01/alterMessplatz_Plan.pdf
www.masagtja.de/wp-content/uploads/2015/01/Plakat17102015DINA3.pdf