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24 | 04 | 2017
Antikriegstag 2014 PDF Drucken
Donnerstag, den 07. August 2014 um 12:55 Uhr

Logo des Antikriegstags

Antikriegstagsveranstaltung 2014 mit Dr. Detlef Bald in Mannheim

Der große Saal des Mannheimer Gewerkschaftshauses war bis zum letzten Platz gefüllt

100 Jahre Beginn 1. Weltkrieg - 75 Jahre Beginn 2. Weltkrieg - Antikriegstag 2014

Vollbesetzter Otto-Brenner-Saal im Gewerkschaftshaus

Veranstaltung mit Dr. Detlef Bald (Historiker, München) findet mit rund 100 Besuchern großes Interesse

Zu Beginn der Veranstaltung, die mit knapp 100 Personen sehr gut besucht war, begrüßte Mathias Kohler für die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und das Friedensplenum Mannheim die Besucherinnen und Besucher. Für den Mitveranstalter DGB Nordbaden ergriff Regionalgeschäftsführer Lars Treusch das Wort und ging auf den diesjährigen Aufruf des DGB zum Antikriegstag ein, in dem u. a. gefordert wird, dass Auslandseinsätze der Bundeswehr nur mit Zustimmung des Bundestags erfolgen dürften. Bezugnehmend auf das Transparent der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ sagte Treusch, dass nach seiner Ansicht Rüstungsexporte nicht nur gestoppt werden sollten, sondern der Waffenhandel überhaupt beendet werden sollte.

Verschleiernde Sprache

Zu Beginn seines Vortrags plädierte Bald für klare und nicht verschleiernde Formulierungen und Begriffe  und erwähnte beispielsweise die Floskel, dass ein Krieg „ausgebrochen“ sei. Man könne zwar sagen, dass Vulkane ausbrechen würden, Kriege würden stattdessen vorbereitet und begonnen. Auch eine Formulierung wie „Hitler tötete die Juden“ wies er als unpräzise und verschleiernd zurück, weil das nicht Hitlers Untat alleine gewesen sei, sondern das Werk vieler Deutscher, die Hitler und sein diktatorisches Regime unterstützt hätten.

Detlef Bald ging auf das große Medieninteresse am Ersten Weltkrieg ein und erwähnte dabei das Bestsellerbuch des australischen Historikers Christopher Clark „Die Schlafwandler: Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog“. Bald konstatierte zwar, dass das Buch spannend geschrieben sei, Clark habe aber die Vorherrschaft des Militärischen auf Seiten der deutschen Regierung vernachlässigt Genau darin habe sich Deutschland von Russland, Frankreich und Großbritannien und deren expansiven Kriegszielen  unterschieden. Petersburg wollte die Kontrolle über die Dardanellen und damit den Zugang zum Schwarzen Meer erhalten. Paris sei es darum gegangen, die Schmach des verlorenen Krieges gegen Deutschland 1870-71 zu tilgen und London habe die Stabilisierung seiner Weltmachtstellung verfolgt.

Bald kritisierte auch die Positionen des bekannten Politikwissenschaftlers Herfried Münkler, der mit seinem Buch „Der Große Krieg: Die Welt 1914 bis 1918“ ebenfalls ein umfangreiches Werk zum Ersten Weltkrieg veröffentlicht hat. Münkler vertrete darin die These, dass nicht einmal die Verantwortlichen in Deutschland gewusst hätten, weshalb sie eigentlich Krieg geführt hätten. Die Konsequenz von Münklers Denken sei, dass Deutschland am Ersten Weltkrieg nicht schuldig sei und auch nicht an dem daraus hervorgehenden Faschismus. Münkler betrachte – so Bald - Krieg als etwas ganz normales und habe es aufgegeben, Krieg ethisch zu bewerten und als etwas zu Verurteilendes abzulehnen.

Bald ging es insbesondere um die die damalige Politik und das kulturgeschichtlichen Milieu, die zum Ersten Weltkrieg führten. Er bemängelte, dass als Ursache für den aggressiven deutschen Kriegskurs in Deutschland häufig nur der damals vorherrschende Nationalismus und Militarismus genannt würden. Dies wies Bald als eine zu pauschale und unzulängliche Ursachenbeschreibung zurück und brachte stattdessen die „Ideen von 1914“ ins Spiel. Unter dieser Bezeichnung fasste Bald die bei Kriegsbeginn maßgeblichen Vorstellungen in den deutschen Eliten zusammen, die sich durch folgende fünf Merkmale beschreiben lassen.

„Ideen von 1914“

Beim ersten Merkmal geht es um die in einer Gesellschaft vorherrschenden und als wichtig angesehenen Werte. Die „Ideen von 1914“ wurden als Gegenentwurf zu den Werten Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Demokratie der Französischen Revolution von 1789 verstanden. Einer angeblich zügellosen Freiheit und Demokratie wurden die Werte Pflicht, Ordnung, Dienen und Gemeinschaft entgegen gestellt.

Als zweites Merkmal nannte Bald den Nationalismus. Dieser äußere sich darin, dass Deutschland als eine höherrangige Nation angesehen wurde. Polen und Juden wurden genauso wie die Slawen als minderwertig angesehen und ausgegrenzt und ein pangermanischer Rassismus praktiziert.

Das dritte Merkmal sieht Bald im dem sozialdarwinistischen Verständnis von Staaten. So wie sich die herrschenden deutschen Eliten anderen überlegen fühlten, wurde auch das eigene Land als höherwertig verstanden. Krieg wurde als sittlicher Faktor bejaht und als legitimes Mittel gesehen, um sich in einem Ausleseprozess gegen sogenannte minderwertige Staaten durchzusetzen.
Das vierte Merkmal ist die Rolle von Kirche und Religion, wobei Bald die Kirche neben dem Militär als die zweite wesentliche Säule der Gesellschaft charakterisierte. Vertreter einer Volkstumstheologie wie Ernst von Dryander hätten mit ihren Leitbildern (Krieg als reinigendes Gewitter) und Kriegspredigten für die moralische Aufrüstung gesorgt und auch theologisch den Antisemitismus bestärkt. Dieser äußerte sich sogar im Krieg, indem jüdische Soldaten selbst dort benachteiligt wurden, obwohl viele von ihnen mit der gleichen nationalistischen Verehrung für Kaiser und Vaterland in die Schlacht gezogen waren.

Als fünftes Merkmal ging Bald schließlich auf die expansiven Kriegsziele der Eliten ein. Diese wurden von den unterschiedlichsten Interessen-Verbänden, etwa der Deutsche Flottenverein, herrschenden Eliten entwickelt und zeichneten sich durch umfassende Eroberungspläne und Weltmachtvorstellungen aus. Damit einher gingen Vorstellungen wie viel Bildung man den besiegten Völkern  zugestehen wollte und mit welchen Rohstoffen sie Deutschland versorgen sollten. Als Beispiel für den in diesen Weltmachtphantasien zum Ausdruck kommenden Größenwahn und Realitätsverlust nannte er eine Intellektuelleneingabe und die darin propagierten Eroberungspläne.

Die in den Ideen von 1914 zusammengefassten Leitzielen waren vielfach akzeptiert und es gab nur wenige Ausnahmen dagegen, wobei Bald Bertha von Suttner, August Bebel und auch Albert Einstein erwähnte. Letzterer beschrieb das geistige Klima, das er in Berlin erlebte, als Kollektivwahn voller Hass und Verbitterung.
Bald ging auch auf die Rolle der SPD ein. Mit ihrer Zustimmung zu den Kriegskrediten im Parlament habe sie den Krieg ermöglicht und damit ihre vorherige Antikriegspolitik verraten.

Die Phase des Krieges

Bald erwähnte auch die Massendemonstrationen der Sozialistischen Internationale für Frieden, die während der Julikrise von 1914 stattfanden, aber angesichts der Kriegsvorbereitung kaum auffielen. Die Stimmung war geprägt von grenzenloser Opferbereitschaft und Kriegspathos, die mit dem Beginn des Krieges am 28. Juli 1914 mit Jubel zum Ausdruck kamen. Der lange vorbereitete und von vielen herbeigesehnte Krieg war nun da und der Schlieffenplan konnte endlich umgesetzt werden. Dieser bereits seit 1892 von dem Generalstabsschef der preussisch-deutschen Armee Alfred Graf von Schlieffen entwickelte geheime Plan sah vor, Frankreich durch einen von zwei Flanken erfolgenden Angriff innerhalb von kürzester Zeit zu besiegen. Nach eine schnellen Sieg, so Schlieffens größenwahnsinniger Plan, sollten die siegreichen Truppe unverzüglich an die Ostfront gebracht werden, um Russland noch in der Mobilisierungsphase schlagen zu können. Frankreich wurde nicht nur von Deutschlands Westen, sondern auch von Norden her über Belgien angegriffen. Das war nur möglich, indem die Neutralität Belgiens verletzt wurde.
Der Plan basierte auf der naiven Vorstellung, dass England seine Beistandsverpflichtung gegen Belgien aufgeben würde. Statt eines schnellen Sieges im Blitzkrieg gegen Frankreich, der die Truppen für weitere Kämpfe im Osten hätte frei machen sollen, kam es zu einem anhaltenden Stellungskrieg im Westen. Daran änderte auch der deutsche Giftgasangriff vom April 1915 auf Ypern nicht. Die Forderung des deutschen Generals von Falkenhayn, „Frankreich durch die Blutmühle drehen“, verwirklichte sich. Allerdings auf andere Weise als geplant, denn alleine der Stellungskrieg in Verdun kostete 600.000 Franzosen und Deutschen zusammen das Leben.

Zu den Folgen des rücksichtslosen Waffeneinsatzes im damals sogenannten Maschinenkrieg gehörten auch die Kriegszitterer. So bezeichnete man damals Soldaten, deren (seelische) Verletzungen sich in einem unkontrollierten Zittern offenbarten. Sie wurden Psychiatern überstellt, die versuchten, diese „Parasiten“ wieder kriegstauglich zu machen, beispielsweise durch Behandlung mittels Stromschlägen. Es gab auch im Ersten Weltkrieg 150.000 Deserteure. Kriegsmüdigkeit zeigte sich auch 1918 in einem verdeckten Militärstreik.

Der Krieg wurde nicht nur an der Front geführt, sondern veränderte das Leben auch zuhause an der Heimatfront dramatisch. Bereits im Frühjahr 1915 wurde laut Bald die Nahrungsmittelversorgung über Lebensmittelmarken gesteuert. Daneben wurden an der Heimatfront kriegswichtige Materialien und Geld für die Kriegsanleihen gesammelt. Frauen wurden in einem kaum für möglich gehaltenen Maße in Fabriken eingesetzt, um die im Krieg befindlichen Arbeiter zu ersetzen.

Langfristige Folgen des Krieges

Der Krieg hat nicht nur Millionen Menschen getötet und verletzt, sondern es wurden, wie der Referent hervorhob, die Ressourcen aller Nationen veräußert: Dies führte zum Ruin sowohl der Siegern als auch der Besiegten. Der Krieg hat den Zusammenbruch des russischen und osmanischen Reiches und Österreich-Ungarns ausgelöst mit der Folge, dass die politische Landkarte völlig veränderte wurde. Insgesamt bilanzierte Bald, dass der Krieg den Untergang des alten Europas verursacht habe und die USA sich als der eigentliche Sieger herauskristallisierte.

Die Ideen von 1914 und die Kriegsursachen wurden nach dem Krieg keiner Aufarbeitung unterzogen, sondern lebten in der Weimarer Republik fort, wie Bald verdeutlichte. Die herrschenden Eliten hätten sich abgeschottet und den Mythos genährt, dass die Truppe doch eigentlich unbesiegt gewesen sei und man ihr in den Rücken gefallen sei. Diese unter dem Begriff „Dolchstoßlegende“ bekannt gewordene Form der Geschichtsklitterung diente auch dazu, Kriegsgegner zu bekämpfen. Die Restauration der Machtverhältnisse und die Bekämpfung der Novemberrevolution wurden auch in der Person von Paul von Hindenburg deutlich. Dessen Wirken als General an der Ostfront und die von ihm geleitete Schlacht von Tannenberg wurden zur Heldentat hochstilisiert. Die von den herrschenden Eliten forcierte Wahl Hindenburgs zum Reichspräsident wurde zum Sinnbild für die Kontinuität der alten Machtverhältnisse. Diese bildeten eine wichtige Grundlage für den Aufstieg des Faschismus.

Kenntnisreiche Antworten auf zahlreiche Fragen

Im Diskussionsteil ging Bald auf die interessierten Fragen ein und darauf, welche Lehren aus der Geschichte gezogen werden können. Dabei verdeutliche er sehr nachvollziehbar, mit welchen Methoden die herrschenden Eliten ein Klima der Kriegsbegeisterung – vor und auch nach dem Krieg – erzeugen konnten und Gegenstimmen mundtot machen konnten, indem sie als vaterlandslose Gesellen und Vaterlandsverräter gebrandmarkt wurden.'

Bald brachte Beispiele dafür, wie auch heute mit Sprachmanipulation bestimmte Interessen verschleiert werden. So erwähnte er den Koalitionsvertrag zwischen CDU-CSU und SPD in welchem die Begriffe Verantwortung und Wohlstand verwendet werden, und dabei der Bundeswehr die Sicherung der Rohstoffwege zugewiesen wird, um eben diesen Wohlstand zu sichern.

Bald brachte zum Ausdruck, dass die Auslandseinsätze der Bundeswehr nicht gerechtfertigt sind, auch wenn sie mehrheitlich vom Bundestag beschlossen wurden. Als einen Grund nannte er die in Teilen der SPD verbreitete Akzeptanz von Militär und Rüstung. Bereits die unter dem damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer vollzogene Wiederaufrüstung und Eingliederung in das westliche Bündnis sei mittels (informeller) Zustimmung der SPD-Führung erfolgt. Auch andere wesentliche Entscheidungen über die Rolle von Rüstung und Militär habe die SPD mitgetragen. Bald vermisste auch eine bis heute fehlende kritische Aufarbeitung der Rolle der SPD bei der Vorbereitung des Ersten Weltkrieges durch ihre Zustimmung zu den Kriegskrediten. Um zu erreichen, dass sich SPD-Bundestagsabgeordnete bei Abstimmungen und Debatten über Bundeswehreinsätze und Waffenlieferungen – wie jetzt aktuell an die Kriegspartei der Kurden im Irak – gegen militärische Mittel einsetzen, hielt er eine Diskussion über die gesellschaftlichen Werte für entscheidend wie auch darüber, was den Friede eigentlich bedeuten solle. Zusätzlich sprach er sich für Rationalität und Aufklärung aus. Im Falle der Waffenlieferungen an die Kurden würde das heißen, darüber zu informieren, dass es sich bei den Kurden keineswegs um eine einheitliche Gruppierung handle. Kurden hätten sich nämlich auch gegenseitig bekämpft.

Die meisten Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung und der Referent waren in manchen Fragen unterschiedlicher Ansicht. Aber dennoch waren sich darin einig, dass Konflikte nur zivil und friedlich und nicht durch Militär gelöst werden können. Und dafür bedarf es eines langen Atems.


Einladungstext des Flyers

100 Jahre ist es her, dass der 1. Weltkrieg begann, die ‚Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts‘, wie ihn der amerikanische Historiker Georges F. Kennan charakterisierte. Dieser erste ‚industrialisierte‘ Krieg hinterließ mehr als 9 Mio. getötete Soldaten, 8. Mio. tote Zivilisten und 20 Mio. Verwundete.

Das Jahr 1914 ist für die europäische Geschichte von entscheidender Bedeutung. Der Beginn des 1. Weltkrieges ist Ausgangspunkt einer Entwicklung von gut 30 Jahren, die über das Ende des Kaiserreichs und die Weimarer Republik bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten in den Zweiten Weltkrieg führte.

Entscheidende geschichtliche Zäsur

„Der Erste Weltkrieg ist die Zäsur des 20. Jahrhunderts: Er zerstörte alle naiven Fortschrittshoffnungen .. offenbarte die Zerstörungspotentiale der industriellen Moderne .. und prägte den weiteren Verlauf der neueren Geschichte maßgeblich. .. Durch den amerikanischen Kriegseintritt 1917 und die russische Revolution zeichnete sich schon früh die Systemkonkurrenz ab, die die Blockkonfrontation in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ausmachte.

Im Zentrum des Beginns dieser Entwicklung stand das Deutsche Reich. Es hatte den Ersten Weltkrieg wesentlich zu verantworten und führte den Zweiten Weltkrieg gezielt herbei. Es wollte kriegerisch die Vorherrschaft auf dem europäischen Kontinent gewinnen: Durch den ‚totalen Staat‘, eine ‚totale Mobilmachung‘ und einen ‚totalen Krieg‘. Erst der Untergang des ‚Großdeutschen Reiches‘ 1945 befriedete die ‚deutsche Frage‘.“ (Zitat: Bundeszentrale für Politische Bildung).

Welche Lehren folgen aus dem 1. Weltkrieg?

Die Veranstaltung „100. Jahre Beginn 1. Weltkrieges 75 Jahre Beginn 2. Weltkrieg Antikriegstag 2014“ soll zur kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte und den Folgen dieser verheerenden Kriege beitragen und die aktuelle Diskussion um die derzeitigen kriegerischen Konflikte und Friedensbemühungen befördern.

Diese Entwicklung betrachten wir auch deswegen mit großer Sorge, da einer Beteiligung Deutschlands und der Bundeswehr an militärischen Auslandseinsätzen von verantwortlicher politischer Seite immer offener das Wort geredet wird. „Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“ (Carl von Clausewitz, preußischer General und Militärhistoriker, 1780-1831) wieder der Normalfall?

Über den Referent

Detlef Bald (geb. am 1. Mai 1941 in Plettenberg) ist ein deutscher Militär und Zeithistoriker. Von 1971 bis 1996 war er wissenschaftlicher Direktor am Sozialwissenschaftlichen Institut der Bundeswehr in München. Seit 1996 ist er als freiberuflicher Publizist schwerpunktmäßig im Bereich der Friedensforschung tätig.

Er ist Mitarbeiter an der Evangelischen Akademie Tutzing. Außerdem war Bald Mitglied der Forschungsgruppe „Demokratisierung von Streitkräften“ (DemoS) am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg. Er veröffentlichte mehrere Werke zur Militär und Zeitgeschichte sowie zu friedenspolitischen Themen, die vornehmlich als Arbeitspapiere beim SOWI sowie als Bücher beim AufbauVerlag, Klartext Verlag und Nomos Verlag (Reihe „Militär und Sozialwissenschaften“) erschienen sind. Zudem ist er Mitherausgeber des Jahrbuchs für Historische Friedensforschung und im Beirat von Sicherheit und Frieden. Er publizierte in Zeitschriften wie Wissenschaft und Frieden, Mittelweg 36 und Blätter für deutsche und internationale Politik.

Veranstalter: DGB-Region Nordbaden, DFG-VK und Friedensplenum Mannheim

Hinweis

Öffentliche Treffen des Friedensplenums jeden 2. Dienstag im Monat im Friedensbüro, Speyerer Str. 14, MA-Almenhof
www.frieden-mannheim.de; Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Bankverbindung: Sonderkonto Frieden 642 66 674 Postbank Ludwigshafen, BLZ 545 100 67

Mathias Kohler begrüßt die Besucher der Antikriegstagsveranstaltung 2014 in Mannheim

Der große Saal des Mannheimer Gewerkschaftshauses war bis zum letzten Platz gefüllt

Antikriegstagsveranstaltung 2014 mit Dr. Detlef Bald in Mannheim