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24 | 09 | 2017
Peacemakers Radmarathon am Hiroshima-Tag in Mannheim PDF Drucken
Sonntag, den 24. Juli 2011 um 08:19 Uhr

Logo des Pacemakers Radmarathons für atomare Abrüstung

Mannheim Etappe des 7. Pacemakers Radmarathon

Rennradfahren für eine friedliche gerechte Welt ohne Atomwaffen

Am 6. August - dem Hirioshimatag - gab es viele Aktionen, mit denen die Forderung nach einer weltweiten Vernichtung aller Atomwaffen ausgedrückt wurde. Vor dem Mannheimer Rathaus wurden 140 RadlerInne des Pacemakers-Radmarathons empfangen und verpflegt, da Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz einer des Schirmherren ist. Anschließend hielt das Friedensplenum Mannheim am Paradeplatz eine Mahnwache für die Atombombenopfer von Hiroshima und Nagasaki ab.
Lesen Sie die Bericht, die dazu im Mannheimer Wochenblatt und Mannheimer Morgen erschienen sind.

RadlerInnen des Pacemakers Radmarathons für atomare AbrüstungEinen in vielfältiger Sicht unvergesslichen Tag erlebten am 6. August 140 Radsportler beim 7. Pacemakers-Radmarathon für eine atomwaffenfreie Welt. Auf ihrem 344 Kilometer langen Weg von Bretten über Heilbronn, Mannheim, Kaiserslautern, Ramstein, Neustadt/Weinstraße zurück nach Bretten begleitete sie im wahrsten Sinne des Wortes Licht und Schatten.

Vom Start um 6 Uhr bis zum frühen Nachmittag wurde der Peloton von der Sonne verwöhnt. Ab dem Zwischenstop an der US Air Base Ramstein bis zur Ankunft kurz vor 22 Uhr in Bretten mussten die Radsportler mit rund zweistündigen, intensivem Dauerregen und Gewitter zurechtkommen. Selbst eine kurzzeitig durch Schlamm unpassierbar gemachte Straße wurde erfolgreich überwunden – alles im dauerhaften Einsatz zur Erinnerung an den Atombombenabwurf vor 66 Jahren auf Hiroshima, bei dem 100.000 Menschen sofort getötet wurden. Der Pacemakers-Radmarathon ist auch Ausdruck einer gelebten Solidarität und der Hoffnung auf mehr Frieden in der Welt.

 

 

Uli Thiel von der Deutschen Friedensgesellschaft und Grünen-Stadtrat Raymond FojkarBereits zum fünften Mal machte er auch Station in Mannheim, Schirmherr ist seit 2007 Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. Hier begrüßte Mathias Kohler vom Friedensplenum Mannheim die Radsportler „als sichtbare Schrittmacher für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen“.

Kohler forderte in seiner Rede in Erinnerung an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki die Vernichtung aller Atomwaffen einschließlich der im pfälzischen Büchel gelagerten Atomwaffen. „Solange dies nicht geschieht, müssen wir mit dem Fahrrad, zu Fuß und mit all unseren Sinnen uns gegen den Atomtod wehren.“
Grünen-Stadtrat Raymond Fojkar rief ins Gedächtnis, dass die Quadratestadt nur knapp einer Atom-Katastrophe entkommen ist. „Hätte der Krieg länger gedauert, hätte vermutlich auch Mannheim in Schutt und Asche gelegen. Ein Ziel sei mit der IG Farben schon ausgesucht gewesen. (Text und Fotos: Mannheimer Wochenblatt 18.8.11)

Artikel des Mannheimer Morgen vom 6.8.2011 zum Pacemakers Radamarthon für atomare Abrüstung

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