Start Beispielseiten Kampagne Waffenhandelstopp kommt bei AtomkraftgegnerInnen gut an
27 | 05 | 2017
Kampagne Waffenhandelstopp kommt bei AtomkraftgegnerInnen gut an PDF Drucken
Donnerstag, den 02. Juni 2011 um 22:34 Uhr

Logo Atomkraft schluss

Zahlreiche Unterschriften für ein Rüstungsexportverbot gesammelt

Wie in 20 anderen Städten demonstrierten auch in Mannheim und Ludwigshafen viele Menschen für einen Ausstieg aus der Atomenergie. In zwei getrennten Demonstrationszügen zogen die rund 5.000 Menschen ab dem Mannheimer Schloss gemeinsam durch die Innenstadt zur Abschlusskundgebung am Alten Messplatz in Mannheim. Lautstark und wortgewaltig aber absolut friedlich forderten die TeilnehmerInnen aus allen Altersgruppen alle Atomkraftwerke sofort abzuschalten.

Transparent Stoppt den WaffenhandelUnter den zahlreichen Informationsständen stach das Friedensplenum Mannheim wegen des besonderen Themas hervor: Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel! Das Friedensplenum setzt sich schon immer für atomare Abrüstung ein und spricht sich gegen die angeblich friedliche Nutzung der Atomenergie aus. Doch bei dieser Demo wollte das Friedensplenum die Gelegenheit nutzen, um Unterschriften für ein Verbot von Rüstungsexporten zu sammeln. Im ersten Moment waren die um eine Unterschrift Gegebenen überrascht, dass man sie auf Rüstungsexportverbot ansprach , weil sie mit diesem Thema auf eine Anti-AKW-Demo nicht gerechnet hatten. Die anschließende Reaktion war dann aber in der Regel die klare Zustimmung zu einem Rüstungsexportverbot. Unterschrifensammlung für Rüstungsexportverbot

130 unterschreiben für Rüstungsexportverbot

Den Menschen, die sich für regenerative Energien und gegen die Gefahren der Atomkraft engagieren, ist es meist klar: Waffen made in Germany bescheren den Menschen in den Empfängerländern tödliche Gefahren wie z. B. in Ägypten oder  Libyen. Zumal bei der Verbreitung von Atomkraftwerken der Export entsprechender Technologien gerade aus Deutschland eine verhängnisvolle Rolle gespielt hat. Besonders erfreulich war die Äußerung "Ja, von der Kampagne habe ich schon gehört", weil es beweist , dass sich die bisherigen Öffentlichkeitsaktionen gelohnt haben.
Beim Unterschriftensammeln in der Fußgängerzone, die neben besonderer Überzeugungskraft oft eine gehörige Portion an Geduld und Optimismus benötigen, um eine Unterschrift zu bekommen,  war die Bereitschaft zu unterschreiben, bei den AtomkraftgegnerInnen deutlich ausgeprägter. Anfangs bildeten sich Schlangen vor den Listen, was zum Teil an fehlenden Stifte lag. Doch auch so lies sich der ansehnliche Erfolg der Aktion in Form von 130 Unterschriften eindeutig messen.