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20 | 11 | 2017
Kundgebung: Dem Frieden eine Chance – Bundeswehr und NATO raus aus Afghanistan PDF Drucken
Dienstag, den 05. Januar 2010 um 20:30 Uhr

Do., 28. 01. 2010, 17:00, Paradeplatz

Aus Anlass der Afghanistan-Konferenz in London setzen wir uns für eine friedliche Lösung des Konfliktes in Afghanistan ein.

  • Keine Aufstockung der Truppen - Bundeswehr und NATO raus aus Afghanistan
  • Schluss mit dem Verschwenden von öffentlichen Geldern für Krieg und Militär
  • Militär ist keine Lösung - Schluss mit Irrglauben Militär könne zivile Strukturen erzwingen
  • Was dringend nötig ist: Zivile Konfliktbearbeitung

Keine Aufstockung der Truppen – Bundeswehr und NATO raus aus Afghanistan

  • Unter der wachsende Zahl von 50.000 Getöteten befinden sich immer mehr Zivilpersonen (siehe
  • bombardierte Tanklastzüge in Kundus und die unrühmliche Rolle der Bundeswehr und der
  • Bundesregierung).
  • Afghanistan ist weiterhin Hauptproduzent von Rohopium.
  • 8 Millionen Afghanen leiden weiter an Hunger und Unterernährung.


Schluss mit dem Verschwenden von öffentlichen Geldern für Krieg und Militär

  • Die Ausgaben für Militäreinsätze in Afghanistan und für zivilen Aufbau stehen in einem krassen
  • Gegensatz.
  • Was für Militär ausgegeben wird kann nicht mehr für sauberes Trinkwasser, Schulen,
  • Nahrungsmittelanbau (statt Opium) u. a. eingesetzt werden.

Militär ist keine Lösung – Schluss mit Irrglauben Militär könne zivile Strukturen erzwingen

  • Trotz zunehmender Militäreinsätze sind die Taliban nicht schwächer, sondern stärker geworden. Schon die
  • Sowjetunion scheiterte mit dem Versuch durch mehr Truppen eine Befriedung zu erreichen.
  • Der Krieg destabilisiert die ganz Region und zunehmend auch den Atomstaat Pakistan.
  • NGOs (Nicht-Regierungsorganisationen) werden durch den Militäreinsatz immer mehr in ihrer
  • Aufbauarbeit behindert, weil sie als Anhängsel der Militärs angesehen werden.
  • In Afghanistan herrschen Korruption, Rechtlosigkeit und Willkür, Wahlen werden massiv manipuliert.

Was dringend nötig ist: Zivile Konfliktbearbeitung

  • Die von Friedensforschung u. a. vorgelegten Ausstiegsstrategien und Verhandlungsvorschläge müssenschnellsten aufgegriffen werden. Hier könnte sich die Bundesregierung als Vorreiter profilieren.

Web-Links: Netzwerk Friedenskooperative http://www.friedenskooperative.de/

AG Friedensforschung Uni Kassel, http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/

Vorbereitung weiterer Aktionen: Di. 2.2.10, 19.30, Forum Jugendkulturzentrum

Veranstalter: attac MA, Friedensplenum MA, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegenerInnen, DFG-VK MA u. a.