Start Antifaschismus
13 | 12 | 2017
Antifaschismus
Werbetour der NPD verhindern PDF Drucken
Freitag, den 27. Juli 2012 um 18:05 Uhr

Mannheim gegen Rechts

Kundgebung Sa. 28. Juli, 10 Uhr Marktplatz Neckarau

Die Nazi-Partei NPD plant im Rahmen einer Deutschlandtour eine Kundgebung mit ihrem Werbe-Lkw am Samstag, 28. Juli ab 11 Uhr zwischen Angelstraße (Ausfahrt in die Neckarauer Straße) und Zugang zur Morchfeldunterführung. In der Krise des Kapitalismus wollen sie reaktionäre Stimmungen anheizen, hetzen gegen Europa und werben für ein faschistisches, abgegrenztes Deutschland. Der Provokation der Nazis setzen wir lautstarken Antifaschismus und grenzenlose Solidarität entgegen. Kommt am Samstag nach Neckarau, lasst uns gemeinsam das so genannte NPD Flaggschiff versenken!

Die ursprünglich am Sennteichplatz geplante Kundgebung ist auf den Marktplatz Neckarau verlegt. Von dort aus werden wir nach der Kundgebung im Rahmen eines Demonstrationszuges auf der Friedrichstraße Richtung Neckarauer Straße und zur Angelstraße laufen. Wir werden dann direkt gegenüber dem Nazi-Spuk auf dem Vorplatz des Seilwolff-Center (vor dem alten Seilwolff-Verwaltungsgebäude) unseren lautstarken Protest zum Ausdruck bringen.

Bringt bitte Trillerpfeifen, Trommeln, Vuvuzelas und sonstige Lärmmöglichkeiten mit, damit die Nazi-Propaganda kein Gehör findet. Zum Eigenschutz sollte man aber auch Ohrenstöpsel mitbringen…

weitere Infos: www.mannheim-gegen-rechts.de

 

 
Nazi-Aufmarsch am 1. Mai in Mannheim verhindern! PDF Drucken
Samstag, den 21. April 2012 um 13:34 Uhr

Nazis-stoppen in Mannheim am 1. MaiEine Region wehrt sich gegen den geplanten Nazi-Aufmarsch am 1. Mai in Mannheim!

Aktuelle Informationen gibt es bei den folgenden Quellen!

1. Ticker
Für Internet- und Smartphone-Nutzer_innen empfiehlt sich der online Ticker, erreichbar über Twitter, linksunten.indymedia.org (Normal | RSS-Feed | Mobil | Mobil-WML | Englisch | Infos zum Linksunten-Ticker) und die Facebook-Seite des JUZ
2. WAP-Ticker
Für ältere Internethandys (WML-Standard) benutzt diesen Link: https://linksunten.indymedia.org/mobile/ma12/wml
3. SMS Verteiler
Ausgewählte Infos gibt es per SMS direkt auf euer Handy. Ihr könnt euch ab sofort anmelden.
Scheibt eine SMS mit dem Text “anmelden” an die Nummer 015787106411. Wenn ihr euch abmelden wollt, schreibt eine SMS mit dem Text “abmelden”. Das ganze ist für euch natürlich kostenlos, (abgesehen von der SMS zum an- oder abmelden).
4. Infotelefon
0151 217 18 164 und 0160 456 28 10 (ab Dienstag 9 Uhr)

Und hier die Infos von Mannheim gegen Rechts:

*Der Verwaltungsgerichtshof hat, wie wir erwartet haben, dem Widerspruch der NPD stattgegeben. Das heißt, die Nazis dürfen morgen in Mannheim marschieren

*Wir demonstrieren ab 11:15 vom Mannheimer Marktplatz an den Neckarauer Bahnhof, dort werden die Nazis gegen 13:30 versuchen mit ihrem Aufmarsch zu beginnen. Wir werden dort spätestens um 13:00 sein und eine Kundgebung abhalten. Von dort aus werden wir die Nazis stoppen.

*Außerdem beginnen wir um 12 Uhr mit zwei Kundgebungen in Neckarau: 1. am Sennteichplatz und 2. am Rheingoldplatz

*Es wird laut Aussage der Polizei möglich sein von einer Kundgebung zur anderen zu gehen. Es sollte also ebenfalls möglich sein, sich sonst frei in Neckarau zu bewegen.

Alle Infos findet Ihr auch auf unserer Internetseite. Verbreitet bitte diese neuen Infos an Eure Freund_innen, Kolleg_innen und Bekannte weiter.

 

Also: Alle morgen auf die Straße, gemeinsam werden wir die Nazis stoppen!

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KEINE RECHTE HETZE IN MANNHEIM PDF Drucken
Freitag, den 07. Oktober 2011 um 18:34 Uhr

PI-News und Pax Europa versuchen es wieder!

Am Samstag, 08.10.2011 wollen die Rechtspopulist_innen von PI-News und der selbsternannten Bürgerbewegung “Pax Europa” wieder nach Mannheim kommen. Deshalb haben wir eine Kundgebung am Paradeplatz angemeldet.

Nach dem Gespräch mit dem Ordnungsamt muss der Kundgebungsplatz in die Planken verlegen. Wir treffen uns am Quadrat O 3 Richtung O 2. Der Paradeplatz wurde uns wegen der räumlichen Nähe zur Kundgebung der Rechtspopulist_innen untersagt. Für uns heißt das aber nur, wir müssen lauter sein!

Kommt alle am Samstag, 08.10.2011 um 10:00 Uhr an unseren Stand. Zeigen wir den Rechten, dass in Mannheim immer noch kein Platz für sie ist, und dass sie hier nicht ungestört ihre rassistischen Pöbeleien verbreiten können.

veranstalter: Mannheim gegen Rechts

 
Zeitzeugengespräch aus Anlass des Jahrestags der Pogromnacht am 9. November PDF Drucken
Donnerstag, den 28. Oktober 2010 um 21:07 Uhr

Gegen das Vergessen und Verdrängen

Zeitzeugengespräch mit einem ehemaligen jüdischen Zwangsarbeiter in Mannheim.

Die Entschädigung der Opfer des Nationalsozialismus und die Gedächtnislücken der Mannheimer Wirtschaft

Am 9. November 2010, dem Jahrestag der Pogromnacht, lädt der Arbeitskreis Justiz und Geschichte des Nationalsozialismus zu einer Gedenkveranstaltung ein, die das Thema Zwangsarbeit beleuchtet. Ein ehemaliger Zwangsarbeiter wird über sein damaliges Leben berichten.

Die Tatsache, dass sich nach 5 Jahren NS-Herrschaft bei dieser Gewaltnacht vom 9.11.1938 kein nennenswerter Protest erhob, als SA und SS immer brutaler gegen die jüdische Bevölkerung vorging, war für die Organisatoren des geplanten industriellen Massenmordes von entscheidender Bedeutung: sie konnten sich der Zustimmung, zumindest aber der passiven Duldung sicher sein, wenn sie ihre Vernichtungsstrategie weiter verfolgten. Deportation und Zwangsarbeit unter den Augen der Öffentlichkeit waren konsequente Schritte auf diesem Weg. Später wollte es keiner gewusst haben.

Gegen das Vergessen und Verdrängen!
Vor 10 Jahren haben der deutsche Staat und die Wirtschaft die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" gegründet. Nach 55 Jahren des Ignorierens zahlten (einige) Unternehmen in einen Entschädigungsfonds für ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter ein. Ein kritisches Resümee erinnert daran, was dieser Fonds und die Stiftung gebracht haben.

Die Gedächtnislücken der Mannheimer Wirtschaft sind auch heute noch eklatant: Kaum ein Unternehmen erinnert in irgendeiner Form an den Einsatz von Zwangsarbeitern (Männer, Frauen und Kinder) im Nationalsozialismus in seinem Betrieb. Zwei Beispiele der Aufarbeitung dieser Zeit werden dargestellt.

Walter Wassermann: mit 86 Jahren nichts vergessen
Walter Wassermann, Jahrgang 1924, gehört zu den wenigen Mannheimer Juden, die den Nationalsozialismus in seiner Heimatstadt überlebten. Sein früh verstorbener Vater war Jude, die Mutter war zum jüdischen Glauben übergetreten.

Mit seiner Mutter hatte er bei ihrer katholischen Familie in den Quadraten Schutz gefunden. Walter Wassermann musste als Jugendlicher in verschiedenen Mannheimer Betrieben zwangsweise arbeiten, z.B. in der so genannten „Lumpezwick“ und bei der Baufirma Ludwig. Noch zu Beginn des Jahres  1945 wurde er nach Theresienstadt deportiert.

Erst vor ein paar Jahren hat Walter Wassermann begonnen, über seine Erlebnisse zu sprechen.
Er sagt: „Ohne die Guten säße ich heute nicht hier.“

Das Zeitzeugengespräch findet am Dienstag, 9.11.2010, um 19.30 Uhr in der Jüdischen Gemeinde in F 3,4, statt.

 
2. Kongress "Mannheim gegen Rechts" PDF Drucken
Dienstag, den 16. Februar 2010 um 19:27 Uhr

Samstag: 20.März 2010, 9:30 – 17:00 Uhr
im Naturfreunde-Stadthaus Mannheim
Zum Herrenried 18, Mannheim-Herzogenried

Flyer zum Kongress hier als PDF-Datei

Im vergangenen Jahr ist es den Nazis über die Wahlen nicht gelungen, in den Mannheimer Gemeinderat oder den Bundestag einzuziehen. Dennoch ist jede Stimme für sie eine Stimme zu viel!
Wir konnten das vergangene Jahrnutzen, um “Mannheim gegen Rechts” weiter aufzubauen und das Erreichte zu festigen. Daher können wir auch zu einem zweiten Kongress einladen. Neben dem immer aktuellen Thema “Nazis in der Region” wollen wir uns mit der Nutzung der neuen Median auch durch Nazis aus der Region auseinender setzen. Wir wollen weiter wachsen und unsere Arbeit verstetigen. Durch unsere Aktionen und unsere Veranstaltungen möchten wir so viele Mannheimer Bürgerinnen und Bürger wie möglich erreichen.

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