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26 | 07 | 2017
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300 Menschen beim Ostermarsch 2011 in Mannheim PDF Drucken
Montag, den 16. Mai 2011 um 19:49 Uhr

Großpuppe

Atomwaffen verschrotten und Atomkraftwerke abschalten!
Für zivile Konfliktlösungen - gegen militärische Interventionen!

Über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Ostermarsch machten am 23. April 2011 am Paradeplatz demonstrativ deutlich, dass sie ein Ende sowohl der militärischen als auch der so genannten friedlichen Nutzung der Atomenergie wollen. Atombomben haben in Hiroshima und Nagasaki Hundertausend das Leben gekosten und die Gefahr wächst mit jedem weiteren Atomwaffenstaat, dass erneut Atombomben eingesetzt werden. Insbesondere der GAU von Tschernobyl und die Katastrophe von Fukushima und zahlreiche weitere Störfälle in Atomkraftwerken zeigen, welche tödlichen Folgen und Belastungen von der Atomenergienutzung ausgehen. Darauf wird im Aufruf zum Ostermarsch deutlich gesagt und die atomare Abrüstung sowie den Ausbau erneuerbarer Energie gefordert. Den Aufruf haben neben politischen Parteien und Organisationen auch die DLRG-Jugend und das Jugendrotkreuz unterzeichnet und darin, gefordert Waffenexporte zu stoppen und Konflikt nicht militärrisch sondern zivil zu lösen.

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Ägypten: Militär verhaftet Kriegsdienstverweigerer erneut PDF Drucken
Montag, den 04. April 2011 um 23:43 Uhr

Maikel Nabil Sanad droht eine Verurteilung von bis zu drei Jahren Haft

Der ägyptische Kriegsdienstverweigerer Maikel Nabil Sanad wurde in der Nacht vom 4. auf den 5. April verhaftet und am 5. April vor ein Militärgericht gestellt worden. Ihm droht eine Verurteilung von bis zu drei Jahren Haft, weil er in seinem Blog http://www.maikelnabil.com ausführlich über die fortwährenden Menschenrechtsverletzungen und politischen Einflussnahmen des ägyptischen Militärs berichtete.

Nach Berichten seines Rechtsanwaltes wurde Maikel Nabil Sanad von der Militärpolizei verhaftet. Ihm wurde der Kontakt zu Freunden, Familien oder Rechtsanwalt verweigert. Erst nachdem ihm ein Soldat heimlich ein Telefon ausgeliehen hat, konnte er über seine Verhaftung informieren. Gestern wurde er zunächst zu 15 Tagen Untersuchungshaft verurteilt. Ihm wird vorgeworfen, mit seiner Veröffentlichung die öffentliche Sicherheit gefährdet und das Militär beleidigt zu haben. Damit könnte er mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden.
Dieser Artikel geht weiter auf der HP von Connection e. V. Dort gibt es auch ein Link auf die WRI-Homepage mit einem Protestschreiben (in Englisch) zur Unterstützung von Maikel.

 
Aufruf zum Ostermarsch 2011 PDF Drucken
Sonntag, den 20. März 2011 um 22:38 Uhr

Ostermarsch 2011 in Mannheim: Kampf dem Atomtod!Ostermarsch-Plakat 2011 Mannheim

Atomwaffen verschrotten! Atomkraftwerke abschalten!

Für zivile Konfliktlösungen - gegen militärische Interventionen!


Kampf dem Atomtod – eine Forderung der Ostermärsche seit mehr als 50 Jahren
Mahnmal hierfür sind die Kriegsverbrechen des Atomwaffeneinsatzes in Hiroshima und Nagasaki mit Hunderttausenden an Toten durch direkte Vernichtung und Langzeitfolgen der radioaktiven Strahlung. Das andauernde atomare Wettrüsten verschwendet gigantische Ressourcen und hat durch die Atomtests weitere Radioaktivität in die Umwelt gebracht. Atomwaffen vergiften die Umwelt und das Denken. Wir fordern deshalb die Beseitigung alle Atomwaffen aus Deutschland und deren weltweite Verschrottung.

Uranmunition ächten – Umweltvergiftung anprangern
Seit mehr als 20 Jahren wird in den Kriegen im Irak, dem Balkan und auch in Afghanistan Uranmunition eingesetzt. Die Langzeitwirkungen durch abgereichertes Uran 238 mit erschreckenden genetischen Schäden sind mittlerweile trotz öffentlichen Totschweigens bekannt.

Die Konsequenzen aus Tschernobyl und Fukushima: Atomkraftwerke abschalten

Die Atomkraftwerke sind nicht sicher und belasten die folgenden Generationen mit einem gigantischen Berg atomarer Altlasten. Die AKWs in Deutschland sind inzwischen veraltet und z. B. nicht gegen Flugzeugabstürze gesichert. Atomenergie blockiert den dringend nötigen Ausbau erneuerbarer Energien und die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Wirtschaftsinteressen als Kriegsursache bekämpfen –Energiewende durchsetzen
Die zunehmende Umrüstung der Bundeswehr zur weltweiten Interventionsarmee folgt wirtschaftlichen und geostrategischen Interessen. Längst sind deutsche Soldaten dort im Einsatz, wo es um Öl, Gas oder andere Bodenschätze geht. Der Ausbau erneuerbarer Energien kann zur Entschärfung von konfliktschürender Konzernmacht beitragen. Wir fordern eine Energiewende mit dezentralen Wind- und Solaranlagen, weg von knapper werdenden Ressourcen.

Solidarität mit den Völkern der arabischen Welt - Waffenexporte stoppen
Wir unterstützen den Kampf der arabischen Völker für soziale Rechte und demokratische Freiheiten. Eine menschenwürdige Zukunft für sie erfordert Nichteinmischung, Hilfe zur Verbesserung der Lebensbedingungen und das Ende der Rüstungsexportpolitik. Wir sind für zivile Konfliktlösungen und gegen militärische Interventionen.
Nur in einem abgerüsteten Nahen und Mittleren Osten haben auch Israelis und Palästinenser eine lebenswerte Zukunft.

Hunger und Unterentwicklung bekämpfen - Abrüstung statt Sozialabbau

Weltweit nehmen Armut, Hunger, Unterentwicklung, Umweltzerstörung und Klimaveränderung zu. Keines dieser Menschheitsprobleme kann militärisch gelöst werden. Wir verlangen deshalb Abrüstung und die Reduzierung der Rüstungsausgaben zugunsten sozialer Zwecke.

Für Frieden, Abrüstung und internationale Solidarität!

Ostersamstag 23. April 2011 12 Uhr Paradeplatz

  • Kundgebung anschließend

  • Demo zum Wasserturm danach

  • Menschenkette um den Paradeplatz

Redner und kulturelle Anreicherung

  • Pfarrer Peter Annweiler, evangelische CityKirche bzw. Hafenkirche,
  • Talat Kamran, Leiter des Mannheimer Institut für Integration und interreligiösen Dialog,
  • Pfarrer Lukas Glocker, Leiter der kath. Seelsorgeeinheiten Käfertal-Vogelstang und MA-Ost
  • Musikgruppe Lichtpunkt

Unterzeichner/-innen Ostermarsch-Aufruf Mannheim (Stand 19. April 2011)

AK Frauenpolitik Bündnis 90 / Die Grünen Mannheim ◊ Attac Mannheim ◊ Bruchsaler Friedensinitiative ◊ Bund Lorién e.V. ◊ Bündnis 90 / DIE GRÜNEN im Gemeinderat Mannheim ◊ Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Kreisverband Mannheim ◊ Bündnis 90/Die Grünen, Ortsverband Hirschberg ◊ Bündnis gegen Abschiebungen (BgA) Mannheim ◊ Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) ◊ Deutsche Friedensgesellschaft/Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG/VK) ◊ DIDF Mannheim/ DIDF Jugend ◊ DIE LINKE im Mannheimer Gemeinderat ◊ Die Linke Kreisverband Mannheim ◊ DKP Mannheim ◊ DLRG-Jugend ◊ Fatih-Jugend ◊ Freundschaftsgesellschaft BRD – Kuba e.V., Regionalgruppe Rhein-Neckar ◊ Friedensplenum Mannheim ◊ GEW Kreis Mannheim ◊ Gewerkschaft NGG - Region Mannheim-Heidelberg ◊ Heidelberger Friedensratschlag ◊ Initiative gegen Fremdenfeindlichkeit ◊ IPPNW Mannheim ◊ Jugendrotkreuz KV Mannheim ◊ Komciwan - Kurdischer Kinder- und Jugendverein Mannheim e.V. ◊ MLPD Kreis Rhein-Neckar ◊ NaturFreunde Mannheim ◊ Nicaragua Verein Mannheim - El Viejo ◊ Pfadfinderbund Mannheim e.V. ◊ RKB Solidarität (Solijugend) ◊ Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken ◊ SPD-Kreisverband Mannheim ◊ SPD-Ortsverein Neckarau-Almenhof-Niederfeld ◊ VVN-Bund der Antifaschisten Heidelberg ◊ VVN-Bund der Antifaschisten Mannheim ◊ Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden
Yusuf As, Manfred Bachthaler, Cornelia Bachthaler, Dario Becci, Agnes Bennhold, Yvette Bödecker, Helmut Ciesla, Klaus Dollmann, Astrid Ege, Prof. Dr. Dieter Fehrentz, Bettina Franke, Johann Franke, Paula Franke, Verena Fuchslocher , Sabine Grimberg, Martin Huhn, Karin Jerg, Gerald Kleiner, Anton Kobel, Mathias Kohler, Marliese Landmann, Dorothee Lohmann, Wolfgang Luley, Maria-Eugenia Lüttmann, Gabi Maerzke, Graziella Micelisopo, Dr. Ulrich Peckolt, Otto Reger, Stephanie Reinecke, Giacomo Salmeri, Hedwig Sauer-Gürth, Bernhard Scherer, Michael Schlecht (MdB), Doris Schlusser, Manfred Shita, Brigitte Sorg, Wolfgang Vogel, Renate Wanie, Hansi Weber, Dr. Konstanze Wegner, Dr. Michael Wegner, Uli Wohland

Der Ostermarschaufruf mit den UnterzeichnerInnen steht als PDF in der Rubrik "Service / Flyer" zum Herunterladen bereit >>>zum PDF



 


 
Friedensbewegung 2011: anstehende Aktionen und Gedenktage PDF Drucken
Sonntag, den 09. Januar 2011 um 10:23 Uhr

Neben den traditionellen Anlässen für Aktionen für Frieden und Abrüstung wie Ostermarsch, Maifeiertag, Hiroshimatag, Antikriegstag (1. September) und entmilitarisierter Volkstrauertag sind weitere Aktivitäten geplant. An welchen Aktionen sich das Friedensplenum beteiligt, wird demnächst besprochen werden. Wir weisen auf einige (überregionale) Aktivitäten und Planungen aber jetzt schon hin. Wichtige Impulsgeber sind die Kooperation für den Frieden mit der von ihr veranstalteten 8. Strategiekonferenz zum Thema Kriegsgefahren im Nahen und Mittleren Osten sowie der Friedenspolitische Ratschlag, bei dessen Treffen im Dezember rund 300 TeilnehmerInnen ein Friedenspolitisches Aktionsprogramm 2011 beschlossen haben (s. u). Rüstungsexporte und Waffenhandel zu erschweren und schließlich völlig zu verbieten, ist das Ziel der Kampagne Aktion Aufschrei, deren erste Phase 2011 beginnt. Der siebte Pacemakers Radmarathon für atomare Abrüstung wird am Sa. 6. August 2011 stattfinden.

Ein Schwerpunkt werden in diesem Frühjahr die Ostermarschaktionen zwischen 22. und 25. April sein. Da sich am 26. April der GAU im AKW Tschernobyl zum 25. Mal jährt, sind gemeinsame Aktionen von Antiatomkraft- und Friedensbewgung in der Überlegung. Wo Uran angereichert wird, ist auch die technische Möglichkeit vorhanden, Atombomben zu bauen. So friedlich wie oft behauptet wird, ist die zivile Nutzung der Atomenergie nicht.

Das Friedensplenum Mannheim trifft sich seit 2011 im neuen Friedensbüro in der Speyerer Straße 14 unweit des Neckarauer Übergangs. Unsere Sitzung finden alle vier Wochen statt, Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen. Die Termine werden rechts in der Kalenderspalte veröffentlicht. Ein Jahreskalender mit allen Terminen für 2011 kann als PDF heruntergeladen werden. zum Jahreskalender


Friedenspolitisches Aktionsprogramm 2011 des Friedenspolitischen Ratschlags

Bei der Konferenz wurde zahlreiche Themen behandelt wie z. B. die Frage einer wachsenden Kriegsgefahr im nahen und mittleren Osten. Über die Aufrüstung der EU und der weiteren Perfektionierung der Bundeswehr zu einer Interventionsarmee wurde ebenfalls diskutiert. Angesichts der anhaltenden Aufrüstung und Militarisierung beschlossen die rund 300 TeilnehmerInnen ein Aktionsprogrammm, das folgende Schwerpunkte beinhaltet.

  1. Afghanistan-Krieg beenden
  2. Atomwaffen abschaffen
  3. NATO in Frage stellen
  4. „Nein zur europäischen Militärunion“
  5. Keine Interventionsarmee Bundeswehr
  6. Keine Auslandseinsätze der Bundeswehr
  7. Schluss mit den Rüstungsexporten
  8. Rüstungsindustrie verstaatlichen und konvertieren
  9. Gegen die Militarisierung von Schule, Hochschule und Gesellschaft
  10. Völkerrecht einhalten und UNO demokratisieren

Der Friedenspolitische Ratschlag findet seit 1994 statt; veranstaltet wird er von der Arbeitsgruppe Friedensforschung an der Universität Gesamthochschule Kassel mit Unterstützung durch den Bundesausschuss Friedensratschlag sowie dem örtlichen Kasseler Friedensforum. Die Internetseite der AG Friedensforschung bietet eine Vielzahl an Informationen zu unterschiedlichsten Aspekt von Krieg, Frieden und Abrüstung.


Ausgewählte Termine für die Friedensbewegung 2011

Ende Januar: Aktionen gegen die Verlängerung des Mandats für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan

4./5. Februar : Aktionen gegen die NATO--Sicherheitskonferenz in München

19./20. Februar : Afghanistan-Konferenz der Friedensbewegung und VENRO in Hannover

1. April: Kongress Mannheim gegen Rechts

15. bis 25. April : Ostermärsche 26. April: 25. Jahrestag Tschernobyl

1. Mai: Kundgebungen des DGB

7. Mai: Max-Joseph-Straßen-Fest gegen Ausländerfeindlichkeit in der Neckarstadt-West

8. Mai: Tag der Befreiung am

8. Mai 22. Juni: 70 Jahre Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion

Juli/August: Sommerakademie des Friedensratschlags

6. August: Siebter Pacemakers Radmarathon für atomare Abrüstung (mit Station in MA)

6./9. August: Hiroshima-/Nagasaki-Tag

1. September: Antikriegstag/Weltfriedenstag

4. September: 2. Jahrestag des Massakers von Kundus

7. Oktober: 10. Jahrestag des Kriegsbeginns gegen Afghanistan (evtl. Afghanistan-Tribunal)

3./4. Dezember 18. Friedenspolitischer Ratschlag in Kassel

 
Zwischen Kollateralschäden und neuen Helden - Rede von Oberstleutnant a.D. Jürgen Rose PDF Drucken
Freitag, den 26. November 2010 um 23:52 Uhr

Rede von Jürgen Rose beim Entmilitarisierten Volkstrauertag
Mannheim am 14. November 2010

Als am 9. Mai 1945 nach viereinhalb Jahren des Schlachtens, Verstümmelns, Mordens, Vergasens und Krepierens endlich die Waffen in Europa schwiegen, lag zusammen mit dem Dritten Reich endlich auch der preußisch-militaristische Krieger- und Heldenkult in Trümmern. Nur noch Trauer war, wo früher Größenwahn und Heroismus strotzten. An die Stelle des verlogenen Heldengedenkens vergangener Zeiten rückte eine demokratisch geläuterte Bundesrepublik Deutschland das gemeinsame Erinnern an die Opfer beider Weltkriege und des Nationalsozialismus – den Volkstrauertag, den wir heute begehen.

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